Pünktchenkrankheit, Weißpünktchenkrankheit oder Grießkörnchenkrankheit

Die Weißpünktchenkrankheit oder auch Grießkörnchenkrankheit ist die am weit verbreiteste Zierfischkrankeit. Dabei handelt es sich um eine Infektionskrankheit, welche über einen Parasit ausgelöst wird. Bei diesem Parasit handelt es sich um eine bestimmte Art eines Wimperntierchens. Der lateinische Name lautet Ichthyophthirius multifiliis. Dieser nur einen Millimeter große Parasit befällt die Schleimhäute Ihres Zierfisch. Da diese Wimperntierchen sich in Ihrem Lebenszyklus sehr oft vermeheren, kommt es immer wieder zu einem Befall Ihrer Zierfische. Daher muss dieser Parasit ganzheitlich bekämpft werden.

Die erkennbaren Symptome für diesen Befall sind kleine, nur wenige Millimeter große, weiße Knoten am ganzen Körper. Der der Parasit sich in den Kiemen festsetz, sind diese Pünktchen auch zu allererst im Bereich der Kiemen zu erkennen. Wird die Infektion nicht bekämpft, verteilen sich diese hellen Punkte über den gesamten Körper der Zierfische. Da die Fische versuchen diese Parasiten wieder loszuwerden, reiben sie sich an Pflanzen oder Steinen im Aquarium. Dabei können leichte oberflächliche Verletzungen entstehen, welche sich wiederum sehr leicht entzünden können. Ist die Krankheit weiter fortgeschritten leiden die Fisch auch unter Atemnot, welche sich durch heftige und unregelmäßige Atem- bzw. Kiemenbewegen erkennen lassen. Im letzten Stadium der Krankheit magern die Fische stark ab.

Zur Behandlung diese Krankheit bietet der Aquaristik Fachhandel verschieden Medikamente an. All diese Wirkstoffe töten die herumschwimmenden Wimperntierchen ab, damit diese nicht wieder einen Fisch befallen können. Die Behandlung sollte sich über 10 Tage erstrecken und zwei bis dreimal wiederholt werden. Beachten Sie bitte dabei auf jeden Fall die Produktbeschreibung, denn es handelt sich schließlich um ein Medikament, welches bei unsachgemäßer Anwendung auch schwerwiegende Folgen für Ihre Fische haben kann. Bei dem Wirkstoff handelt es sich meistens um Malachitgrün.

Wenn Sie eine Behandlung ohne Medikament bevorzugen, sollten Sie im ersten Schritt die erkrankten Tier sofort in eine anderes Quarantänebecken umsiedeln. Um die Ichthyophthirius multifiliis ohne Wirkstoff zu bekämpfen, sollten Sie als erstes die Wassertemperatur auf bis zu 34 Grad Celsius erhöhen. Erkundigen Sie sich vorher über die Lebensraumtemperaturen Ihres Fisches, um sicherzustellen das die Fische diese erhöhte Temperatur auch vertragen können. Auch können Sie über die Nutzung meines Salzbades nachdenken. Bei einem solchen Salzbad stellen Sie eine Mischung aus Wasser und Kochsalz her, in welche Sie Ihren erkrankten Fisch für kurze Zeit ‚baden‘. Diese Behandlung birgt natürlich auch Risiken. Bitte erkundigen Sie sich im Fachhandel ausführlich über diese Behandlungsmethode bevor Sie diese an Ihren Fischen anwenden.
Für die beschriebenen Methoden können wir keine Haftung übernehmen. Bitte beachten Sie in jedem Fall die Produktbeschreibung genauestens.

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